VPN einrichten Windows 11 Fritzbox: Einfache Anleitung für Anfänger
Autor: VPN Einrichten Redaktion
Veröffentlicht:
Aktualisiert:
Kategorie: Anleitungen & Konfiguration
Zusammenfassung: Die Einrichtung eines VPN auf einer FritzBox erhöht die Sicherheit und Privatsphäre deines Heimnetzwerks, indem sie deine Internetverbindung verschlüsselt. Wichtige Schritte sind die Überprüfung der Kompatibilität, Auswahl eines vertrauenswürdigen Anbieters und das Erstellen eines MyFritz-Kontos für den Fernzugriff.
VPN auf FritzBox einrichten - Das musst du beachten
Die Einrichtung eines VPN auf einer FritzBox ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, um die Sicherheit und Privatsphäre deines Heimnetzwerks zu erhöhen. Mit einem VPN (Virtual Private Network) wird deine Internetverbindung verschlüsselt, wodurch du vor Online-Tracking und Datensammlung geschützt bist. Das bedeutet, dass deine Online-Aktivitäten für Dritte schwerer nachzuvollziehen sind, was besonders in Zeiten zunehmender Datenschutzbedenken von großer Bedeutung ist.
Bevor du mit der Einrichtung beginnst, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten:
- Kompatibilität: Stelle sicher, dass deine FritzBox die VPN-Funktion unterstützt. Neuere Modelle bieten in der Regel umfassende VPN-Funktionen, während ältere Modelle möglicherweise Einschränkungen aufweisen.
- VPN-Anbieter: Wähle einen vertrauenswürdigen VPN-Anbieter. Surfshark ist eine empfehlenswerte Option, da es nicht nur eine sichere Verbindung bietet, sondern auch zusätzliche Sicherheitsprodukte wie Surfshark Antivirus und Surfshark Alert zur Verfügung stellt.
- Einrichtungsprozess: Die Einrichtung kann je nach Modell und Firmware-Version der FritzBox variieren. Eine detaillierte Anleitung ist hilfreich, um die Schritte korrekt durchzuführen.
- MyFritz-Konto: Um von außerhalb auf dein Heimnetzwerk zugreifen zu können, solltest du ein MyFritz-Konto anlegen. Dies erleichtert den Fernzugriff über das VPN.
- Benutzerverwaltung: Du musst einen lokalen Benutzer für den Fernzugriff anlegen. Achte darauf, sichere Anmeldedaten zu verwenden.
Wenn du diese Punkte beachtest, bist du gut aufgestellt für die Einrichtung deines VPN auf der FritzBox. So kannst du nicht nur sicherer surfen, sondern auch von überall auf dein Heimnetzwerk zugreifen und beispielsweise auf deutsche Inhalte im Ausland zugreifen. Der nächste Schritt besteht darin, die spezifischen Anweisungen für die Einrichtung zu befolgen.
Einleitung
Die Installation eines VPN auf einem FritzBox-Router ist eine wichtige Maßnahme, um dein Heimnetzwerk zu schützen und die Privatsphäre deiner Online-Aktivitäten zu wahren. In einer Zeit, in der Cyberangriffe und Datenmissbrauch immer häufiger werden, ist es entscheidend, Maßnahmen zu ergreifen, um deine persönlichen Daten zu sichern.
Ein VPN ermöglicht es dir, deine Internetverbindung zu verschlüsseln und deine IP-Adresse zu verbergen. Das hat mehrere Vorteile:
- Erhöhter Datenschutz: Deine Online-Aktivitäten werden anonymisiert, was bedeutet, dass Dritte, wie Internetdienstanbieter oder Werbetreibende, nicht auf deine Daten zugreifen können.
- Schutz vor Geoblocking: Mit einem VPN kannst du auf Inhalte zugreifen, die möglicherweise in deinem Land blockiert sind. So kannst du beispielsweise deutsche Streaming-Dienste im Ausland nutzen.
- Schutz vor Datenmissbrauch: Durch die Verschlüsselung deiner Verbindung wird das Risiko verringert, dass deine Daten von Hackern abgefangen werden, insbesondere wenn du öffentliche WLAN-Netzwerke nutzt.
Die Installation eines VPN auf deiner FritzBox mag auf den ersten Blick komplex erscheinen, ist jedoch mit der richtigen Anleitung gut machbar. Die folgenden Abschnitte werden dir helfen, die Einrichtung Schritt für Schritt durchzuführen, sodass du schnell von den Vorteilen eines sicheren und geschützten Netzwerks profitieren kannst.
Vor- und Nachteile der VPN-Einrichtung auf Windows 11 mit FritzBox
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Erhöhter Datenschutz durch verschlüsselte Verbindung | Einrichtung kann für Anfänger komplex sein |
| Zugriff auf geo-restriktive Inhalte | Kann zusätzliche Kosten für VPN-Anbieter verursachen |
| Schutz aller Geräte im Heimnetzwerk | Abhängigkeit von der Stabilität der Internetverbindung |
| Flexibilität beim Zugriff auf Heimnetzwerk von unterwegs | Mögliche Geschwindigkeitsverluste durch VPN-Nutzung |
| Einfacher Zugriff auf lokale Netzwerkressourcen | Notwendigkeit, regelmäßige Updates durchzuführen |
Vorteile eines FritzBox-VPN
Ein FritzBox-VPN bringt zahlreiche Vorteile mit sich, die deine Online-Erfahrung erheblich verbessern können. Hier sind einige der wichtigsten Aspekte:
- Vollständiger Schutz des Heimnetzwerks: Ein VPN auf der FritzBox schützt nicht nur einen einzelnen Rechner, sondern alle Geräte, die mit dem Netzwerk verbunden sind. Das bedeutet, dass Smartphones, Tablets, Smart-TVs und andere Internetgeräte ebenfalls von der Sicherheit und Anonymität profitieren.
- Erweiterte Zugriffsoptionen: Mit einem FritzBox-VPN hast du die Möglichkeit, von unterwegs auf dein Heimnetzwerk zuzugreifen. Das ist besonders nützlich, wenn du auf Dateien oder Geräte zugreifen möchtest, die nur im lokalen Netzwerk verfügbar sind.
- Umgehung von Geoblocking: Wenn du auf Inhalte zugreifen möchtest, die in bestimmten Regionen gesperrt sind, ermöglicht ein FritzBox-VPN, diese Einschränkungen zu umgehen. Du kannst beispielsweise auf deutsche Streaming-Dienste zugreifen, während du im Ausland bist.
- Erhöhte Sicherheit in öffentlichen Netzwerken: Wenn du dich in öffentlichen WLAN-Netzwerken aufhältst, bietet ein VPN zusätzlichen Schutz vor potenziellen Angriffen. Deine Daten werden verschlüsselt, was das Abfangen durch Dritte erheblich erschwert.
- Flexible Nutzung: Die Einrichtung eines FritzBox-VPN ermöglicht es dir, verschiedene VPN-Protokolle zu verwenden, die je nach Bedarf unterschiedliche Sicherheitsstufen und Geschwindigkeiten bieten.
Insgesamt bietet ein FritzBox-VPN eine umfassende Lösung für Nutzer, die ihre Online-Sicherheit erhöhen und gleichzeitig die Flexibilität und Zugänglichkeit ihres Heimnetzwerks erweitern möchten.
Einrichtungsanleitung für die FritzBox
Die Einrichtung eines VPN auf deiner FritzBox erfordert einige spezifische Schritte, um sicherzustellen, dass alles reibungslos funktioniert. Hier ist eine detaillierte Anleitung, die dir durch den Prozess hilft:
- MyFritz-Konto anlegen:
- Öffne deinen Webbrowser und gehe zu http://fritz.box.
- Melde dich mit deinem Admin-Passwort an.
- Registriere deine E-Mail-Adresse für den MyFritz-Dienst und bestätige diese.
- Wähle ein sicheres Passwort für die MyFritz-Oberfläche.
- Benutzer für Fernzugriff erstellen:
- Gehe in der Benutzerverwaltung deiner FritzBox zu "Benutzer" und klicke auf "Neuen Benutzer hinzufügen".
- Vergib einen Benutzernamen und ein sicheres Passwort.
- Aktiviere die Option für den Fernzugriff über VPN.
- VPN-Konfiguration:
- Wechsle zu den VPN-Einstellungen in der FritzBox-Oberfläche.
- Klicke auf "VPN hinzufügen" und wähle "FritzBox als VPN-Server".
- Gib die notwendigen Details ein, wie Benutzername, Passwort und eventuell die IP-Adresse des Servers.
- Verbindung testen:
- Stelle sicher, dass alle Einstellungen korrekt sind und klicke auf "Übernehmen".
- Teste die VPN-Verbindung von einem externen Netzwerk, um sicherzustellen, dass der Zugriff funktioniert.
Diese Schritte sind entscheidend, um ein sicheres VPN auf deiner FritzBox einzurichten. Achte darauf, die Einstellungen regelmäßig zu überprüfen und zu aktualisieren, um die Sicherheit deines Netzwerks zu gewährleisten.
MyFritz-Konto anlegen
Um ein MyFritz-Konto anzulegen, folge diesen einfachen Schritten, um den Fernzugriff auf deine FritzBox zu ermöglichen und die Funktionen deines Routers optimal zu nutzen:
- Zugriff auf die FritzBox: Öffne einen Webbrowser und gehe zu http://fritz.box. Dies ist die Standardadresse, um auf die Benutzeroberfläche deiner FritzBox zuzugreifen.
- Anmelden: Gib dein Admin-Passwort ein, um dich in die Benutzeroberfläche einzuloggen. Stelle sicher, dass du über die erforderlichen Berechtigungen verfügst, um Änderungen vorzunehmen.
- MyFritz-Dienst aktivieren: Suche in den Einstellungen nach dem Abschnitt „MyFritz!“ oder „Fernzugriff“. Dort findest du die Option, ein MyFritz-Konto zu erstellen. Klicke auf „Registrieren“ oder „Konto anlegen“.
- E-Mail-Adresse eingeben: Trage eine gültige E-Mail-Adresse ein, die du für den MyFritz-Dienst verwenden möchtest. Diese E-Mail-Adresse wird zur Bestätigung und für Benachrichtigungen verwendet.
- Bestätigung: Du erhältst eine E-Mail zur Bestätigung deiner Registrierung. Klicke auf den Link in der E-Mail, um dein Konto zu aktivieren.
- Passwort festlegen: Lege ein sicheres Passwort für dein MyFritz-Konto fest. Achte darauf, dass es genügend Komplexität aufweist, um unbefugten Zugriff zu verhindern.
Nach der erfolgreichen Registrierung kannst du von überall auf deine FritzBox zugreifen und die Vorteile des VPN-Dienstes nutzen. Dies ist besonders nützlich, um auf dein Heimnetzwerk zuzugreifen, während du unterwegs bist.
Benutzer für Fernzugriff erstellen
Um einen Benutzer für den Fernzugriff auf deiner FritzBox zu erstellen, befolge diese Schritte, um sicherzustellen, dass du von außerhalb auf dein Heimnetzwerk zugreifen kannst:
- Zugang zur Benutzeroberfläche: Gehe zu http://fritz.box und melde dich mit deinem Admin-Passwort an.
- Benutzerverwaltung aufrufen: Navigiere im Menü zu "System" und wähle "Benutzer" aus. Hier kannst du bestehende Benutzer verwalten oder neue hinzufügen.
- Neuen Benutzer hinzufügen: Klicke auf "Neuen Benutzer hinzufügen". Du wirst aufgefordert, die Anmeldedaten einzugeben.
- Benutzername: Wähle einen eindeutigen Benutzernamen, der leicht zu merken ist.
- Passwort: Vergib ein sicheres Passwort, das aus einer Kombination von Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen besteht.
- VPN-Zugriff aktivieren: Stelle sicher, dass die Option für den Fernzugriff über VPN aktiviert ist. Dies ist entscheidend, damit der Benutzer von außerhalb auf die FritzBox zugreifen kann.
- Änderungen speichern: Klicke auf "Übernehmen", um die Änderungen zu speichern. Überprüfe, ob der neue Benutzer in der Benutzerliste angezeigt wird.
- Testzugang: Um sicherzustellen, dass der Fernzugriff funktioniert, teste die Verbindung von einem anderen Netzwerk aus, indem du die VPN-Verbindung mit den neu erstellten Anmeldedaten herstellst.
Die Erstellung eines Benutzers für den Fernzugriff ist ein wichtiger Schritt, um die Vorteile deines FritzBox-VPN vollständig zu nutzen. Achte darauf, die Anmeldedaten sicher zu verwahren und regelmäßig zu aktualisieren, um die Sicherheit deines Netzwerks zu gewährleisten.
Anleitung zur VPN-Einrichtung unter Windows 11
Um eine VPN-Verbindung unter Windows 11 einzurichten, sind einige spezifische Schritte erforderlich, die sicherstellen, dass du problemlos auf dein Heimnetzwerk zugreifen kannst. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:
- VPN-Einstellungen öffnen: Klicke auf das Startmenü und gehe zu den Einstellungen. Wähle dort den Menüpunkt Netzwerk und Internet.
- VPN hinzufügen: Scrolle nach unten und wähle VPN. Klicke auf VPN-Verbindung hinzufügen.
- Verbindungsdetails eingeben: Fülle die erforderlichen Felder aus:
- VPN-Anbieter: Wähle Windows (integriert).
- Verbindungsname: Gib der Verbindung einen Namen, zum Beispiel "FritzBox VPN".
- Servername oder IP-Adresse: Gib die öffentliche IP-Adresse oder den Domainnamen deiner FritzBox ein.
- VPN-Typ: Wähle den entsprechenden VPN-Typ, z. B. IKEv2 oder PPTP, je nach dem, was deine FritzBox unterstützt.
- Anmeldeinformationen: Gib deinen Benutzernamen und das Passwort ein, die du für den Fernzugriff erstellt hast.
- Verbindung speichern: Klicke auf Speichern, um die Einstellungen zu sichern.
- VPN-Verbindung herstellen: Gehe zurück zu den VPN-Einstellungen. Wähle die neu erstellte VPN-Verbindung aus und klicke auf Verbinden.
- Verbindung testen: Überprüfe, ob die Verbindung erfolgreich hergestellt wurde, indem du versuchst, auf Ressourcen in deinem Heimnetzwerk zuzugreifen.
Diese Schritte ermöglichen es dir, die VPN-Verbindung unter Windows 11 einfach einzurichten. Achte darauf, die Verbindung regelmäßig zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen, um die Sicherheit deines Netzwerks zu gewährleisten.
Unterschiede zwischen FritzBox-VPN und VPN-Diensten
Die Unterschiede zwischen einem FritzBox-VPN und herkömmlichen VPN-Diensten sind entscheidend für die Auswahl der besten Lösung für deine Bedürfnisse. Hier sind die wesentlichen Unterschiede, die du beachten solltest:
- Schutzumfang: Ein FritzBox-VPN schützt alle Geräte, die mit deinem Heimnetzwerk verbunden sind. Im Gegensatz dazu bieten viele VPN-Dienste Schutz nur für die Geräte, auf denen die Software installiert ist. Das bedeutet, dass du bei einem FritzBox-VPN auch Geräte wie Smart-TVs und IoT-Geräte absichern kannst.
- Einrichtungsaufwand: Die Einrichtung eines FritzBox-VPN erfordert mehr technische Kenntnisse und eine detaillierte Konfiguration über die Router-Oberfläche. VPN-Dienste hingegen bieten oft benutzerfreundliche Apps, die eine schnellere und einfachere Installation ermöglichen.
- Kostenstruktur: Ein FritzBox-VPN ist in der Regel einmalig mit der Anschaffung des Routers verbunden, während VPN-Dienste monatliche oder jährliche Abonnements erfordern. Langfristig kann ein FritzBox-VPN kostengünstiger sein, wenn du mehrere Geräte absichern möchtest.
- Flexibilität: VPN-Dienste bieten oft verschiedene Serverstandorte und Protokolle, was eine größere Flexibilität hinsichtlich der Verbindungsgeschwindigkeit und des Zugriffs auf geografisch eingeschränkte Inhalte ermöglicht. FritzBox-VPNs hingegen sind auf die Konfiguration des Routers beschränkt.
- Datenschutz und Logging: Viele VPN-Dienste haben strikte No-Logging-Richtlinien, was bedeutet, dass sie keine Daten über deine Aktivitäten speichern. Bei einem FritzBox-VPN ist der Datenschutz jedoch von den Einstellungen und der Firmware des Routers abhängig, was weniger transparent sein kann.
Diese Unterschiede sind entscheidend, um zu verstehen, welche Lösung am besten zu deinen Anforderungen passt. Wenn du Wert auf einen umfassenden Schutz für dein gesamtes Heimnetzwerk legst, könnte ein FritzBox-VPN die richtige Wahl sein. Für eine einfachere und flexiblere Nutzung bieten VPN-Dienste hingegen viele Vorteile.
Warnung vor Gratis-VPNs
Bei der Auswahl eines VPN-Anbieters ist Vorsicht geboten, insbesondere wenn es um kostenlose VPN-Dienste geht. Diese erscheinen zwar verlockend, können jedoch erhebliche Sicherheitsrisiken und Datenschutzprobleme mit sich bringen. Hier sind einige der Hauptgründe, warum du von Gratis-VPNs Abstand nehmen solltest:
- Datenspeicherung: Viele kostenlose VPN-Anbieter speichern Nutzerdaten und Protokolle, was bedeutet, dass deine Aktivitäten im Internet möglicherweise aufgezeichnet und verkauft werden. Dies widerspricht dem Hauptziel eines VPNs, nämlich der Wahrung deiner Privatsphäre.
- Schwache Sicherheit: Kostenlose VPNs bieten oft nicht die gleiche Sicherheitsarchitektur wie kostenpflichtige Dienste. Sie nutzen möglicherweise veraltete Verschlüsselungsmethoden, die deine Daten nicht ausreichend schützen.
- Begrenzte Bandbreite und Geschwindigkeit: Oftmals sind kostenlose VPN-Dienste durch geringe Bandbreite und langsame Geschwindigkeiten gekennzeichnet, was dein Surferlebnis erheblich beeinträchtigen kann. Dies kann besonders frustrierend sein, wenn du Inhalte streamen oder große Dateien herunterladen möchtest.
- Werbung und Malware: Einige Gratis-VPNs finanzieren sich durch Werbung oder sogar durch das Einfügen von Malware in die Geräte ihrer Nutzer. Dies kann nicht nur lästig sein, sondern auch ernsthafte Sicherheitsrisiken darstellen.
- Unzureichender Kundenservice: Kostenlosen Diensten fehlt oft der Kundenservice, den zahlende Nutzer erwarten können. Bei Problemen oder Fragen bist du möglicherweise auf dich allein gestellt.
Aufgrund dieser Risiken ist es ratsam, in einen vertrauenswürdigen und renommierten VPN-Dienst zu investieren, der Sicherheit, Datenschutz und eine zuverlässige Leistung bietet. So kannst du sicherstellen, dass deine Online-Aktivitäten geschützt sind und du die Vorteile eines VPNs voll ausschöpfen kannst.
Vergleich von VPN-Anbietern
Beim Vergleich von VPN-Anbietern gibt es zahlreiche Faktoren, die du berücksichtigen solltest, um die beste Lösung für deine individuellen Bedürfnisse zu finden. Im Folgenden sind einige der bekanntesten VPN-Anbieter aufgeführt, zusammen mit ihren Vor- und Nachteilen:
- ExpressVPN:
- Vorteile: Hohe Geschwindigkeit, starke Verschlüsselung, große Serverauswahl in vielen Ländern, benutzerfreundliche Apps.
- Nachteile: Höhere Kosten im Vergleich zu anderen Anbietern.
- CyberGhost:
- Vorteile: Benutzerfreundliche Oberfläche, viele Serverstandorte, spezielle Server für Streaming und Torrenting.
- Nachteile: Einige Server können langsamer sein als bei anderen Anbietern.
- NordVPN:
- Vorteile: Sehr starke Sicherheitsfunktionen, Double VPN für zusätzliche Sicherheit, große Serverauswahl.
- Nachteile: Die Benutzeroberfläche kann für Anfänger etwas kompliziert sein.
- Surfshark:
- Vorteile: Unbegrenzte gleichzeitige Verbindungen, günstige Preisgestaltung, gute Datenschutzrichtlinien.
- Nachteile: Neu im Vergleich zu anderen Anbietern, was zu weniger Serverstandorten führen kann.
- ProtonVPN:
- Vorteile: Starke Datenschutzrichtlinien, kostenloser Plan verfügbar, gute Geschwindigkeiten.
- Nachteile: Kostenpflichtige Pläne können teurer sein, begrenzte Serverauswahl im kostenlosen Plan.
Die Wahl des richtigen VPN-Anbieters hängt von deinen spezifischen Anforderungen ab, wie etwa der Notwendigkeit für hohe Geschwindigkeit, den Zugang zu bestimmten Inhalten oder dem Wunsch nach maximalem Datenschutz. Es ist ratsam, verschiedene Anbieter auszuprobieren, um die beste Lösung für deine individuellen Bedürfnisse zu finden.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Einrichtung eines VPN auf deiner FritzBox zahlreiche Vorteile bietet, die sowohl deine Sicherheit als auch deine Online-Freiheit erheblich erhöhen können. Durch die Integration eines VPN in dein Heimnetzwerk kannst du nicht nur auf dein Heimnetzwerk von unterwegs zugreifen, sondern auch geografische Beschränkungen umgehen und sicherer im Internet surfen.
Die vorgestellten Schritte zur Einrichtung und die Erläuterungen zu den Vorteilen eines FritzBox-VPN verdeutlichen, dass es sich um eine sinnvolle Investition für jeden handelt, der Wert auf Datenschutz und Sicherheit legt. Darüber hinaus bietet die Auswahl an renommierten VPN-Anbietern, wie Surfshark, ExpressVPN und NordVPN, die Möglichkeit, den Dienst zu finden, der am besten zu deinen individuellen Bedürfnissen passt.
Es ist jedoch wichtig, die Risiken, die mit der Nutzung kostenloser VPN-Dienste verbunden sind, zu berücksichtigen. Ein qualitativ hochwertiger, kostenpflichtiger VPN-Anbieter ist oft die bessere Wahl, um sicherzustellen, dass deine Daten geschützt sind und du eine zuverlässige Verbindung hast.
Insgesamt ist die Entscheidung für ein FritzBox-VPN eine zukunftsorientierte Maßnahme, die dir nicht nur jetzt, sondern auch langfristig Sicherheit und Schutz im digitalen Raum bietet.
Erfahrungen und Meinungen
Die Einrichtung eines VPNs auf der FritzBox kann für Nutzer herausfordernd sein. Viele Anwender berichten von Schwierigkeiten, insbesondere bei der Verwendung von Windows 11. Die Probleme beginnen oft schon mit der Auswahl des richtigen VPN-Clients. Der Shrew Soft VPN-Client, der früher empfohlen wurde, funktioniert nicht zuverlässig mit Windows 11. Nutzer sind frustriert, wenn ihre Verbindungen nicht stabil sind und die Software nicht mit dem aktuellen Betriebssystem kompatibel ist.
Ein häufiges Problem ist der Verbindungsaufbau. Anwender, die den Shrew Soft Client installieren, erleben oft, dass die Verbindung zum lokalen Netzwerk unterbrochen wird. Die Netzwerkkarte erhält keine IP-Adresse, was die Nutzung des Internets unmöglich macht. Dies führt dazu, dass viele Nutzer gezwungen sind, alternative Lösungen zu suchen.
Alternativen zur Nutzung von VPN
Einige Anwender entscheiden sich, die VPN-Verbindung über Windows 10 in einer virtuellen Maschine aufzubauen. Dies ist jedoch nicht ohne Hürden. Die Ressourcenanforderungen der Virtualisierung können die Leistung des Host-Systems beeinträchtigen. Zudem haben Nutzer Bedenken hinsichtlich der Sicherheit, da Windows 10 bald sein Supportende erreicht.
In Foren zeigt sich, dass viele Anwender auf die native Unterstützung von Windows 11 für IKEv2 hoffen. Das Problem: Die FritzBox unterstützt weiterhin nur IKEv1. Daher bleibt vielen Nutzern nichts anderes übrig, als nach Lösungen zu suchen, die letztlich mehr Aufwand und technische Kenntnisse erfordern.
Feedback zur Benutzeroberfläche
Die Benutzeroberfläche der FritzBox wird von vielen als benutzerfreundlich gelobt. Die Einrichtung des VPNs über die Weboberfläche ist für Anfänger relativ leicht verständlich. Allerdings scheitern viele an der korrekten Konfiguration der VPN-Profile. Fehlerhafte Eingaben führen häufig zu Verbindungsproblemen. Anwender berichten, dass sie oft die Anleitung mehrmals durchlesen müssen, um die Schritte korrekt auszuführen.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die unzureichende Dokumentation zu Windows 11. Viele Nutzer wünschen sich detailliertere Anleitungen, die speziell auf die Probleme mit diesem Betriebssystem eingehen. Der Mangel an aktuellen Informationen zu den unterstützten VPN-Clients ist frustrierend.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Einrichtung eines VPN auf einer FritzBox für viele Nutzer mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden ist. Die Probleme reichen von inkompatiblen Clients bis hin zu unzureichender Dokumentation. Die Suche nach einer stabilen und sicheren Lösung gestaltet sich oft als langwierig.
Weitere Informationen zu den Erfahrungen mit der Einrichtung eines VPN auf der FritzBox sind in einem Bericht zu finden.