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    Fritzbox VPN einrichten IPsec: Deine Schritt-für-Schritt-Anleitung

    14.08.2025 51 mal gelesen 1 Kommentare
    • Öffne die Benutzeroberfläche der Fritzbox und aktiviere unter „Internet“ > „Freigaben“ den Punkt „VPN“.
    • Lege einen neuen VPN-Benutzer an und notiere dir die automatisch generierten Zugangsdaten sowie die IPsec-Schlüssel.
    • Trage die VPN-Daten auf deinem Endgerät in der VPN-Konfiguration ein und stelle die Verbindung her.

    Voraussetzungen und Vorbereitung für das IPsec-VPN auf der Fritzbox

    Voraussetzungen und Vorbereitung für das IPsec-VPN auf der Fritzbox

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    Bevor du mit der eigentlichen Einrichtung des IPsec-VPN auf deiner Fritzbox loslegst, lohnt sich ein prüfender Blick auf einige zentrale Punkte. Denn ohne diese Vorbereitungen wird das Projekt VPN schnell zur Geduldsprobe – und das muss ja nun wirklich nicht sein.

    • Aktuelles FRITZ!OS: Deine Fritzbox sollte mindestens FRITZ!OS 7.10 oder neuer installiert haben. Ältere Versionen unterstützen oft nicht alle IPsec-Funktionen stabil.
    • Backup der Einstellungen: Vor jeder Änderung an der Konfiguration empfiehlt sich ein Export der aktuellen Einstellungen. Das geht im Menü unter System > Sicherung. So kannst du bei Problemen einfach zurückrudern.
    • Erreichbarkeit von außen: Stelle sicher, dass deine Fritzbox über das Internet erreichbar ist. Das klappt entweder mit einer festen öffentlichen IP-Adresse, einem MyFRITZ!-Konto oder einem eingerichteten DynDNS-Dienst. Ohne diese Möglichkeit bleibt das VPN quasi unsichtbar.
    • Notiere alle Netzwerkinformationen: Schreibe dir die interne IP-Adresse der Fritzbox (meist 192.168.x.1), das verwendete Subnetz und den gewünschten DNS-Namen auf. Diese Angaben brauchst du gleich mehrfach.
    • Freie IP für den VPN-Client: Wähle eine private IP-Adresse für den VPN-Client, die in keinem deiner lokalen Netze vorkommt. So verhinderst du Adresskonflikte und seltsame Netzwerkprobleme.

    Mit diesen Vorbereitungen sparst du dir später jede Menge Frust und bist bestens gewappnet für die eigentliche Konfiguration. Und ja, das klingt nach ein bisschen Papierkram – aber es zahlt sich wirklich aus!

    Benötigte Daten für die IPsec-VPN Konfiguration erfassen

    Benötigte Daten für die IPsec-VPN Konfiguration erfassen

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    Für die Einrichtung des IPsec-VPN auf deiner Fritzbox ist das Sammeln spezifischer Daten unverzichtbar. Ohne diese Angaben lässt sich die Verbindung weder sauber konfigurieren noch später zuverlässig nutzen. Damit du nicht ins Grübeln kommst, hier die Übersicht der erforderlichen Informationen:

    • FQDN oder DynDNS-Adresse der Fritzbox: Der vollständige Domainname, unter dem deine Fritzbox aus dem Internet erreichbar ist (z. B. deinname.dyndns.org oder meinefritzbox.myfritz.net).
    • Heimnetzwerk-Adresse: Das interne Netzwerk hinter der Fritzbox, meist im Format 192.168.xxx.0/24. Diese Angabe ist wichtig, damit der VPN-Client weiß, welche Adressen über den Tunnel erreichbar sein sollen.
    • Lokales Netzwerk des Clients: Falls der Client sich in einem eigenen lokalen Netz befindet, muss dessen Adressbereich bekannt sein, um Überschneidungen zu vermeiden.
    • Fiktive private IP-Adresse für den VPN-Client: Eine eindeutige, nicht im Heimnetz verwendete Adresse (z. B. 10.10.10.1), die dem Client während der VPN-Sitzung zugewiesen wird.
    • Preshared Key (PSK): Ein geheimes Passwort, das zur Authentifizierung zwischen Fritzbox und Client dient. Am besten wählst du einen langen, zufällig generierten Schlüssel.
    • User-FQDN: Eine eindeutige Kennung für den VPN-Benutzer, meist in Form einer E-Mail-Adresse (z. B. nutzer@email.de).

    Diese Angaben solltest du dir am besten vorab notieren oder digital bereithalten. Sie sind das Rückgrat deiner späteren VPN-Konfiguration und verhindern unnötige Unterbrechungen im Ablauf.

    Vor- und Nachteile eines IPsec-VPNs auf der Fritzbox im Überblick

    Pro Contra
    Hohe Sicherheit durch starke Verschlüsselung (z. B. AES-256) Einrichtung kann für Einsteiger komplex wirken
    Direkter und verschlüsselter Zugriff aufs Heimnetz von überall Fehlersuche bei Problemen manchmal zeitaufwändig
    Kostenfrei mit der Fritzbox nutzbar, keine Zusatzhardware nötig Manche Internetanbieter blockieren IPsec teilweise
    Kompatibel mit vielen Endgeräten und Betriebssystemen DynDNS/MyFRITZ! für wechselnde IP-Adressen erforderlich
    Mehrere Benutzer und flexible Nutzerverwaltung möglich Ständiges Fritz!OS-Update für maximale Sicherheit nötig
    Erweiterbar auf mehrere Standorte oder Benutzer Performance je nach Internetanbindung begrenzt
    Volle Kontrolle über Nutzer, Zugriffe und Protokollierung Kein 2FA-Standard, Zusatzabsicherung muss separat umgesetzt werden

    IPsec-VPN Benutzerprofil in der Fritzbox anlegen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

    IPsec-VPN Benutzerprofil in der Fritzbox anlegen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

    Jetzt geht’s ans Eingemachte: Das Benutzerprofil für dein IPsec-VPN wird direkt in der Fritzbox eingerichtet. Die folgenden Schritte führen dich ohne Umwege durch den Prozess – ganz ohne Fachchinesisch, aber mit allen Details, die du brauchst.

    • Öffne die Benutzeroberfläche deiner Fritzbox im Browser und logge dich mit deinem Administrator-Konto ein.
    • Wechsle zum Menüpunkt System und dann zu FRITZ!Box-Benutzer.
    • Klicke auf Benutzer hinzufügen oder wähle einen bestehenden Benutzer, für den du VPN aktivieren möchtest.
    • Aktiviere im Benutzerprofil die Option VPN. Nun erscheint ein neuer Abschnitt für die VPN-Konfiguration.
    • Trage die zuvor erfassten Daten ein: User-FQDN, die externe Adresse der Fritzbox und die gewünschte Client-IP.
    • Lege den Preshared Key fest. Die Fritzbox kann diesen auch automatisch generieren – du kannst ihn aber auch selbst bestimmen.
    • Speichere die Einstellungen. Die Fritzbox erstellt daraufhin automatisch eine Konfigurationsdatei, die du für den VPN-Client benötigst.

    Mit diesen Schritten hast du das Benutzerprofil sauber angelegt. Die Fritzbox liefert dir jetzt alle nötigen Infos für die weitere Einrichtung am Endgerät. Klingt fast zu einfach? Ist es aber tatsächlich, wenn du dich an diese Reihenfolge hältst.

    DynDNS oder MyFRITZ! einrichten für den externen Zugriff

    DynDNS oder MyFRITZ! einrichten für den externen Zugriff

    Damit du von unterwegs sicher auf dein Heimnetz zugreifen kannst, braucht deine Fritzbox eine feste Adresse im Internet. Falls dein Internetanbieter dir keine statische IP zuweist, ist ein dynamischer DNS-Dienst (DynDNS) oder der hauseigene MyFRITZ!-Dienst die Lösung. Beide sorgen dafür, dass deine Fritzbox immer unter einem festen Namen erreichbar bleibt – selbst wenn sich die IP-Adresse ändert.

    • DynDNS-Dienst: Wähle einen Anbieter wie dynv6.com oder No-IP. Registriere dich dort und richte einen Hostnamen ein. In der Fritzbox trägst du die Zugangsdaten unter Internet > Freigaben > DynDNS ein. Nach der Aktivierung wird deine aktuelle IP automatisch mit dem gewählten Hostnamen verknüpft.
    • MyFRITZ!: Aktiviere MyFRITZ! direkt in der Fritzbox unter Internet > MyFRITZ!-Konto. Nach der Registrierung erhältst du einen persönlichen MyFRITZ!-Domainnamen. Der Dienst kümmert sich um die Aktualisierung – du musst dich um nichts weiter kümmern.

    Beide Varianten bieten dir einen eindeutigen Zugangspunkt für dein VPN. Entscheide dich für die Methode, die am besten zu deinen Anforderungen passt. Der Zugriff von außen funktioniert damit reibungslos, auch wenn sich die öffentliche IP ständig ändert.

    VPN-Konfigurationsdatei erstellen und Nutzerdaten hinterlegen

    VPN-Konfigurationsdatei erstellen und Nutzerdaten hinterlegen

    Nachdem das Benutzerprofil in der Fritzbox angelegt wurde, geht es nun darum, die passende Konfigurationsdatei für den VPN-Client zu generieren und mit den korrekten Nutzerdaten zu versehen. Dieser Schritt ist entscheidend, damit der Verbindungsaufbau später ohne Umwege klappt.

    • Exportiere die Konfigurationsdatei direkt aus der Fritzbox-Benutzerverwaltung. Meist erhältst du eine Datei im .cfg-Format, die alle wichtigen Parameter enthält.
    • Öffne die Datei mit einem Texteditor, falls du individuelle Anpassungen vornehmen möchtest. Typische Felder sind remoteid, key und ipaddr.
    • Trage die Nutzerdaten exakt so ein, wie sie in der Fritzbox hinterlegt wurden. Achte auf die richtige Schreibweise von User-FQDN und den Preshared Key – schon ein Tippfehler kann später zu Verbindungsproblemen führen.
    • Speichere die Datei nach der Bearbeitung unbedingt im Originalformat ab. Änderungen im Dateityp oder Zeichensatz können die Nutzung auf dem Client verhindern.
    • Übertrage die fertige Konfigurationsdatei sicher auf das Endgerät, das sich per VPN verbinden soll. Nutze dazu bevorzugt einen verschlüsselten Übertragungsweg, um sensible Daten zu schützen.

    Durch diese sorgfältige Vorgehensweise stellst du sicher, dass der VPN-Client alle nötigen Informationen erhält und die Verbindung zur Fritzbox stabil und sicher aufgebaut werden kann.

    Beispiel einer vollständigen IPsec-VPN Konfiguration für die Fritzbox

    Beispiel einer vollständigen IPsec-VPN Konfiguration für die Fritzbox

    Um dir die praktische Umsetzung zu erleichtern, findest du hier ein konkretes Beispiel für eine vollständige IPsec-VPN Konfiguration, wie sie in einer .cfg-Datei für die Fritzbox aussehen kann. Diese Vorlage kannst du als Basis nutzen und mit deinen individuellen Daten ersetzen.

    Beispiel-Inhalt einer vpnuser.cfg:

    vpncfg {
      connections {
        enabled = yes;
        conn_type = user;
        name = "vpnuser";
        user_fqdn = "nutzer@email.de";
        remote_id = "meinefritzbox.myfritz.net";
        local_ip = 10.10.10.1;
        remote_ip = 0.0.0.0;
        local_subnet = 192.168.175.0/24;
        key = "DEIN-PRESHARED-KEY";
        ike_proposals = aes256-sha256-modp2048;
        esp_proposals = aes256-sha256;
      }
    }

    • user_fqdn: Hier steht die Kennung des Benutzers, meist die E-Mail-Adresse.
    • remote_id: Trage den DynDNS- oder MyFRITZ!-Namen deiner Fritzbox ein.
    • local_ip: Die eindeutige IP-Adresse, die dem VPN-Client zugewiesen wird.
    • local_subnet: Das interne Netzwerk, das über VPN erreichbar sein soll.
    • key: Der Preshared Key, den du bei der Benutzeranlage festgelegt hast.
    • ike_proposals / esp_proposals: Verschlüsselungs- und Authentifizierungs-Algorithmen, die für hohe Sicherheit sorgen.

    Diese Konfiguration wird direkt in die Fritzbox importiert oder dem VPN-Client zur Verfügung gestellt. Passe die Werte an deine Gegebenheiten an und prüfe sorgfältig, dass keine Tippfehler enthalten sind. So steht einer stabilen und sicheren Verbindung nichts mehr im Weg.

    VPN-Verbindung am Endgerät einrichten und starten

    VPN-Verbindung am Endgerät einrichten und starten

    Jetzt wird’s konkret: Die Konfigurationsdatei ist fertig, nun geht es ans Endgerät. Je nach Betriebssystem unterscheidet sich die Vorgehensweise leicht, aber das Grundprinzip bleibt gleich – du importierst die Datei und stellst die Verbindung her.

    • Windows: Öffne die VPN-Einstellungen, wähle „VPN hinzufügen“ und gib die Daten aus der Konfigurationsdatei ein. Bei manchen Clients wie Shrew Soft oder dem integrierten Windows-VPN-Client kannst du die Datei direkt importieren. Vergiss nicht, den Verbindungstyp auf „IPsec“ zu setzen.
    • macOS: Nutze das Netzwerk-Menü in den Systemeinstellungen. Wähle „VPN (IPsec)“ als Schnittstelle und trage die Werte aus der Datei manuell ein. Alternativ bieten Tools wie „Tunnelblick“ oder „Shimo“ Importfunktionen für Konfigurationsdateien.
    • iOS/Android: Installiere eine VPN-App, die IPsec unterstützt, zum Beispiel „StrongSwan“ oder „VPN Client Pro“. Importiere die Datei oder gib die Parameter manuell ein. Achte darauf, dass du den richtigen Authentifizierungsmodus auswählst.
    • Linux: Je nach Distribution empfiehlt sich „NetworkManager“ oder „StrongSwan“. Füge eine neue VPN-Verbindung hinzu und importiere die Konfigurationsdatei oder trage die Parameter ein. Starte die Verbindung über das Netzwerk-Icon.

    Nach dem Import oder der manuellen Eingabe reicht ein Klick auf „Verbinden“ – und schon sollte der Tunnel stehen. Ein kurzer Test, zum Beispiel der Zugriff auf ein Gerät im Heimnetz, zeigt dir, ob alles wie gewünscht funktioniert. Falls nicht, prüfe die Logfiles des Clients – oft findet sich dort der entscheidende Hinweis.

    Fehlersuche: Typische Probleme beim Fritzbox VPN und deren Lösungen

    Fehlersuche: Typische Probleme beim Fritzbox VPN und deren Lösungen

    Selbst bei sorgfältiger Einrichtung kann es vorkommen, dass die VPN-Verbindung nicht wie gewünscht funktioniert. Einige Stolpersteine sind typisch – und mit den passenden Lösungsansätzen oft schnell aus dem Weg geräumt.

    • VPN-Verbindung baut nicht auf: Häufig liegt das an falsch eingetragenen Serveradressen oder Tippfehlern im Preshared Key. Prüfe die exakten Werte in der Konfigurationsdatei und stelle sicher, dass der externe DNS-Name tatsächlich erreichbar ist.
    • Keine Verbindung ins Heimnetz nach erfolgreichem Verbindungsaufbau: Hier ist oft eine fehlende oder fehlerhafte Routen-Konfiguration schuld. Kontrolliere, ob das Heimnetz korrekt als Zielnetz in der VPN-Konfiguration hinterlegt ist und keine Adressüberschneidungen mit dem lokalen Netz des Clients bestehen.
    • Verbindung bricht nach kurzer Zeit ab: Das kann an restriktiven Firewall-Einstellungen deines Internetanbieters oder am Energiesparmodus des Endgeräts liegen. Deaktiviere testweise Firewalls oder passe die Energiespareinstellungen an.
    • IPsec wird vom Provider blockiert: Einige Internetanbieter sperren bestimmte Ports oder Protokolle. Ein Wechsel auf einen alternativen Port oder das Nutzen eines anderen VPN-Protokolls (z. B. WireGuard®) kann helfen.
    • DNS-Auflösung funktioniert nicht im VPN: Wenn Geräte im Heimnetz nicht per Namen erreichbar sind, fehlt eventuell der richtige DNS-Server in der VPN-Konfiguration. Trage die IP-Adresse der Fritzbox als DNS-Server im Client ein.
    • Authentifizierungsfehler: Achte darauf, dass User-FQDN und Passwort exakt stimmen. Groß- und Kleinschreibung sind hier entscheidend.

    Mit diesen Hinweisen lassen sich die meisten Stolperfallen schnell identifizieren und beheben. Wer systematisch vorgeht und die Logdateien des Clients im Blick behält, findet die Ursache meist zügig – und kann sich dann wieder entspannt auf den sicheren Fernzugriff verlassen.

    Zusätzliche Sicherheitstipps für dein Fritzbox VPN per IPsec

    Zusätzliche Sicherheitstipps für dein Fritzbox VPN per IPsec

    • Regelmäßige Aktualisierung der Firmware: Halte deine Fritzbox konsequent auf dem neuesten Stand. Sicherheitslücken werden oft erst durch Updates geschlossen – also lieber einmal mehr nachschauen, ob ein neues FRITZ!OS bereitsteht.
    • Starke Passwörter und Preshared Keys: Setze auf komplexe, lange Schlüssel, die aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen. Vermeide Namen, Geburtsdaten oder einfache Wörter – und ändere den Schlüssel in regelmäßigen Abständen.
    • VPN-Nutzer gezielt verwalten: Lege für jeden Nutzer ein eigenes VPN-Profil an und lösche nicht mehr benötigte Zugänge sofort. So behältst du die Kontrolle und minimierst unnötige Angriffsflächen.
    • Zugriffsrechte einschränken: Weisen einzelnen VPN-Benutzern nur die Ressourcen zu, die sie wirklich benötigen. Beschränke beispielsweise den Zugriff auf bestimmte Netzwerkbereiche, wenn kein vollständiger Zugang erforderlich ist.
    • Protokollierung aktivieren: Aktiviere die Protokollfunktion in der Fritzbox, um ungewöhnliche Anmeldeversuche oder Verbindungsabbrüche frühzeitig zu erkennen. So kannst du im Ernstfall schnell reagieren.
    • Zusätzliche Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA): Wenn möglich, ergänze den Zugang um eine zweite Sicherheitsebene, etwa durch eine Authenticator-App oder SMS-Code. Das macht es Angreifern deutlich schwerer.
    • VPN-Verbindungen automatisch trennen: Stelle ein, dass inaktive VPN-Sitzungen nach einer bestimmten Zeit automatisch beendet werden. So bleibt kein Tunnel unnötig offen.
    • Verwendung sicherer Verschlüsselungsalgorithmen: Wähle bei der Einrichtung stets die stärksten verfügbaren Algorithmen (z. B. AES-256). Vermeide veraltete oder schwache Einstellungen, auch wenn sie auf den ersten Blick kompatibler erscheinen.

    Mit diesen Maßnahmen wird dein Fritzbox VPN per IPsec nicht nur komfortabel, sondern auch rundum sicher – und du kannst dich entspannt zurücklehnen, während deine Daten geschützt durchs Netz reisen.

    Kurzfazit: Sicher und einfach per IPsec-VPN auf dein Heimnetz zugreifen

    Kurzfazit: Sicher und einfach per IPsec-VPN auf dein Heimnetz zugreifen

    Mit einer maßgeschneiderten IPsec-VPN-Lösung auf deiner Fritzbox profitierst du von einem direkten, verschlüsselten Zugang ins eigene Netzwerk – und das unabhängig davon, wo du dich gerade aufhältst. Besonders praktisch: Du kannst nicht nur auf Dateien und Geräte zugreifen, sondern auch smarte Anwendungen oder Steuerungen von unterwegs sicher bedienen.

    • Flexibilität: Die Verbindung lässt sich auf nahezu jedem Endgerät nutzen – ob Laptop, Smartphone oder Tablet.
    • Kompatibilität: Durch die offene IPsec-Architektur ist der Zugriff auch mit vielen Business-Anwendungen und Remote-Tools möglich.
    • Erweiterbarkeit: Bei Bedarf kannst du mehrere Benutzer oder sogar ganze Standorte einbinden, ohne an Grenzen zu stoßen.

    Einmal eingerichtet, läuft das System im Hintergrund stabil und zuverlässig. So bleibt dein Heimnetzwerk geschützt, und du genießt maximale Freiheit – ganz ohne technisches Kopfzerbrechen.

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    FAQ: FRITZ!Box VPN mit IPsec – Häufige Fragen und Antworten

    Was benötige ich, um ein IPsec-VPN auf der FRITZ!Box einzurichten?

    Du brauchst eine FRITZ!Box mit aktuellem FRITZ!OS (mindestens Version 7.10), eine Möglichkeit zur externen Erreichbarkeit (z. B. DynDNS oder MyFRITZ!), die Netzwerkdaten deines Heimnetzes, einen Preshared Key sowie einen eindeutigen User-FQDN. Ein Einstellungen-Backup vorab ist ebenfalls empfehlenswert.

    Wie lege ich ein VPN-Benutzerprofil in der FRITZ!Box an?

    Melde dich in der Benutzeroberfläche an, gehe zu „System > FRITZ!Box-Benutzer“, wähle einen bestehenden Benutzer oder erstelle einen neuen. Aktiviere die Option „VPN“, trage die erforderlichen Daten (User-FQDN, externe Adresse, Client-IP, Preshared Key) ein und speichere die Einstellungen.

    Wie übertrage ich die VPN-Konfigurationsdaten auf mein Endgerät?

    Exportiere die Konfigurationsdatei aus der FRITZ!Box-Benutzerverwaltung, passe sie falls nötig im Texteditor an und übertrage die Datei sicher auf das jeweilige Endgerät (PC, Smartphone, Tablet). Dort gibst du die Daten entweder manuell ein oder importierst die Datei direkt in die VPN-Software.

    Worauf muss ich bei der Fehlerbehebung achten, wenn das VPN nicht funktioniert?

    Überprüfe sorgfältig alle Angaben wie Serveradresse, Preshared Key und User-FQDN auf Tippfehler. Kontrolliere, ob die FRITZ!Box von außen erreichbar ist und keine Port-Sperren beim Internetanbieter bestehen. Auch die richtigen Routing-Einstellungen und die Übereinstimmung der Netzwerke sind wichtig.

    Wie mache ich mein FRITZ!Box-VPN besonders sicher?

    Setze auf ein aktuelles FRITZ!OS, richte lange und komplexe Preshared Keys ein, vergebe für jeden Nutzer ein eigenes Profil, aktualisiere regelmäßig die VPN-Zugangsdaten und beschränke Berechtigungen für Nutzerprofile. Aktiviere die Protokollierung und nutze nach Möglichkeit sichere Verschlüsselungsalgorithmen wie AES-256.

    Ihre Meinung zu diesem Artikel

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    Hey, finde die Tipps zur Vorbereitung echt mega hilfreich! Gerade das mit dem Backup der Einstellungen wird oft vergessen. Ich hab’s auch schon mal erlebt, dass ich alles umgestellt hab und am Ende nix mehr funktioniert hat. Danach immer schön schimpfen, haha! Scheint, als müsste ich die Anleitung mal durchgehen, wenn ich das nächste Mal dran arbeite.

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

    Teile der Inhalte auf dieser Webseite wurden mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt. Die KI wurde verwendet, um Informationen zu verarbeiten, Texte zu verfassen und die Benutzererfahrung zu verbessern. Alle durch KI erzeugten Inhalte werden sorgfältig geprüft, um die Richtigkeit und Qualität sicherzustellen.

    Wir legen großen Wert auf Transparenz und bieten jederzeit die Möglichkeit, bei Fragen oder Anmerkungen zu den Inhalten mit uns in Kontakt zu treten.

    Zusammenfassung des Artikels

    Für die Einrichtung eines IPsec-VPNs auf der Fritzbox sind aktuelle Firmware, gesicherte Einstellungen und genaue Netzwerkdaten nötig; DynDNS/MyFRITZ! sorgt für Erreichbarkeit.

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    Nützliche Tipps zum Thema:

    1. Sorgfältige Vorbereitung ist das A und O: Stelle sicher, dass deine Fritzbox mit einer aktuellen Firmware (mindestens FRITZ!OS 7.10) läuft und exportiere vor der Einrichtung ein Backup deiner Einstellungen. Notiere dir alle relevanten Netzwerkdaten, damit du beim Konfigurieren nicht ins Stocken gerätst.
    2. DynDNS oder MyFRITZ! für den externen Zugriff einrichten: Falls dein Internetanbieter keine feste IP-Adresse bereitstellt, aktiviere einen DynDNS-Dienst oder MyFRITZ!. Damit bleibt deine Fritzbox immer unter einer festen Adresse erreichbar – ein Muss für stabile VPN-Verbindungen von unterwegs.
    3. Benutzerprofil in der Fritzbox korrekt anlegen: Lege für jeden Nutzer ein eigenes VPN-Profil an, trage die gesammelten Daten wie User-FQDN, externe Adresse und Client-IP exakt ein und generiere einen sicheren Preshared Key. Nach dem Speichern erhältst du die passende Konfigurationsdatei für den Client.
    4. Konfigurationsdatei gewissenhaft prüfen und übertragen: Kontrolliere die VPN-Konfigurationsdatei auf Tippfehler und übertrage sie ausschließlich über einen sicheren Weg auf dein Endgerät. Eine fehlerfreie und sichere Datei ist entscheidend für eine erfolgreiche Verbindung und den Schutz sensibler Zugangsdaten.
    5. Auf Sicherheit achten und regelmäßig aktualisieren: Nutze starke, einzigartige Passwörter sowie aktuelle Verschlüsselungsalgorithmen wie AES-256. Halte die Firmware deiner Fritzbox stets aktuell, aktiviere die Protokollierung und lösche nicht mehr benötigte VPN-Zugänge, um dein Netzwerk optimal abzusichern.

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    Anbieter im Vergleich (Vergleichstabelle)

     
      Shellfire VPN NordVPN Standard Surfshark Mullvad VPN ExpressVPN Kaspersky VPN Secure Connection
    Sicherheitsprotokolle OpenVPN, IKEv2/IPSec, WireGuard OpenVPN, IKEv2/IPSec, NordLynx WireGuard, IKEv2/IPSec, OpenVPN OpenVPN, WireGuard OpenVPN, Lightway-Protokoll Eigenlösung mit AES‑256-Verschlüsselung
    Datenschutz Strikte No‑Logs‑Policy Strikte No‑Logs‑Policy Strikte No‑Logs‑Policy Strikte No‑Logs‑Policy, anonyme Kontoerstellung Strikte No‑Logs‑Policy Verschlüsselt alle Daten und verbirgt die IP
    Servernetzwerk Standorte in Deutschland sowie international Über 5000 Server in mehr als 59 Ländern Über 3200 Server in mehr als 65 Ländern Etwa 700 Server in rund 46 Ländern Über 3000 Server in ca. 94 Ländern Über 2000 Server in mehr als 100 Standorten
    Plattformunterstützung Alle gängigen Plattformen Alle gängigen Plattformen Alle gängigen Plattformen Alle gängigen Plattformen Alle gängigen Plattformen Alle gängigen Plattformen
    Streaming-Fähigkeiten Überwindet Geosperren zuverlässig Überwindet Geosperren zuverlässig Überwindet Geosperren meist zuverlässig Überwindet Geosperren meist nicht Überwindet Geosperren zuverlässig Überwindet Geosperren zuverlässig
    Benutzerfreundlichkeit
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